Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

  1. Allgemeines

    Für die Geschäftsbedingungen zwischen uns und unseren privaten und gewerblichen Kunden gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen,es sei denn, dass etwas anderes von uns ausdrücklich schriftlich vereinbart bzw. schriftlich bestätigt ist.

  2. Leistungen

    Bei klassischen Versicherungsschäden (Unfallreparaturen) ist eine Schadensregulierung direkt mit der Versicherung möglich. Voraussetzung ist eine unterschriebene Abtrittserklärung durch den Versicherungsnehmer und der Versicherung.
    Wird die Reparatur von privaten Kunden in Auftrag gegeben und es entstehen für uns Materialkosten über 500 € sind die Materialkosten beim Wirksamwerden des Vertrages zu zahlen.
    Sofern nicht anders vereinbart, versenden wir für sie angefertigte oder reparierte Waren gegen Nachnahme.

  3. Fertigstellung

    Unsere Liefer- oder Fertigstellungstermine sind grundsätzlich nur  annähernd und unverbindlich. Sie sind nur dann verbindlich, wenn  sie schriftlich so bezeichnet wurden.
    Der Beginn des von uns angegebenen Liefer- oder Fertigstellungstermins setzt die Abklärung aller technischen Fragen voraus.
    Ändert oder erweitert  sich der  Auftragsumfang gegenüber dem ursprünglichen Auftrag, ändert sich der Termin automatisch. Wenn der Auftragnehmer den Fertigstellungstermin infolge höhere Gewalt oder Betriebsstörungen ohne eigenes Verschulden nicht einhalten kann, besteht auf Grund hierdurch bedingter Verzögerungen keine Verpflichtung zum Schadensersatz, insbesondere auch nicht zur Stellung eines Ersatzfahrzeuges oder zur Erstattung von Kosten für die tatsächliche Inanspruchnahme eines Mietfahrzeuges. Der Auftragnehmer ist jedoch verpflichtet, den Auftraggeber über die Verzögerung zu unterrichten, soweit dies möglich und zumutbar ist.

  4. Zahlungsbedingungen

    Innerhalb 10 Tage netto.
    Bei Arbeiten die voraussichtlich länger als 1 Monat in Anspruch nehmen ist eine monatliche Zahlung bis zum 10. des Folgemonats vereinbart.
    Die Lieferung oder Leistung erfolgt nach Wahl des Kunden und nach Abmachung gegen Barzahlung oder Überweisung.
    Unter jeweiliger Absprache mit uns können bei Leistungen, Lieferungen, Reparaturen oder in speziellen Fällen, bsp. bei höherwertiger Ware, hoher Materialeinsatz, auch andere Zahlungsbedingungen vereinbart werden (Vorkasse durch Barzahlung, Überweisung, Bankbestätigter Scheck). Die Zahlung gilt grundsätzlich erst als geleistet, wenn der zu zahlende Betrag dem Konto der Firma Klinke unwiderruflich gutgeschrieben ist.
    Bei Zahlungsverzug sind wir berechtigt, Mahngebühren in Höhe von bis zu 6 Euro pro Mahnung zu verlangen, sowie die Forderung zur Beitreibung an eine Rechtsanwalts-Kanzlei oder ein Inkassobüro zu übergeben. Der Kunde ist verpflichtet, die für die Inanspruchnahme des Rechtsanwalts oder des Inkassobüros anfallenden Kosten zu tragen.

  5. Abnahme

    Die Abnahme des Auftragsgegenstands durch den Auftraggeber erfolgt im Betrieb des Auftragsnehmers, soweit nichts anderes vereinbart ist.
    Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Reparaturgegenstand innerhalb einer Woche ab Zugang der Fertigstellungsanzeige und Aushändigung oder Übersendung der Rechnung abzuholen. Im Falle einer Nichtabnahme innerhalb von 14 Tagen wird eine Stellplatzgebühr von 5.- € a/Tag berechnet.
    Bei Reparaturen, die innerhalb eines Arbeitstages ausgeführt werden, verkürzt sich die Frist auf 2 Arbeitstage.
    Der Auftragsgegenstand kann nach ermessen des Auftragsnehmers auch anderweitig aufbewahrt werden. Kosten und Gefahren der Aufbewahrung gehen zu Lasten des Auftragsgebers. Wünscht der Auftraggeber Abholung oder Zustellung des Auftragsgegenstandes, erfolgen diese auf seine Rechnung und Gefahr. Die Haftung bei Verschulden bleibt unberührt.

  6. Eigentumsvorbehalt

    Alle gelieferten und eingebauten Teile bleiben solange unser Eigentum, bis der Kunde alle aus unseren Geschäftsbeziehungen entstandenen Forderungen vollständig erfüllt hat.

  7. Erweitertes Pfandrecht

    Dem Auftragnehmer steht wegen seiner Forderung aus dem Auftrag ein vertragliches Pfandrecht an den aufgrund des Auftrages in seinen Besitz gelangten Gegenständen zu.
    Das vertragliche Pfandrecht kann auch wegen Forderungen aus früher durchgeführten Arbeiten, Ersatzteillieferungen und sonstigen Leistungen geltend gemacht werden, soweit sie mit dem Auftragsgegenstand in Zusammenhang stehen. Für sonstige Ansprüche aus der Geschäftsverbindung gilt das vertragliche Pfandrecht nur, soweit diese unbestritten sind oder ein rechtskräftiger Titel vorliegt und der Auftraggegenstand dem Auftraggeber gehört.

  8. Sachmangel

    Ansprüche des Auftragsgebers wegen Sachmängel verjähren in einem Jahr ab Abnahme des Reparaturgegenstandes.
    Mängel werden durch Austausch oder Nachbesserung von uns beseitigt.

  9. Schiedsstelle (Schiedsgutachterverfahren)

    (Gilt nur für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3,5t)
    Bei Streitigkeiten aus diesem Auftrag kann der Auftraggeber oder mit dessen Einverständnis, der Auftragnehmer die für den Auftragnehmer zuständige Schiedsstelle der Kraftfahrzeughandwerks oder Gewerbes anrufen. Die Anrufung muss schriftlich unverzüglich nach Kenntnis des Streitpunktes erfolgen.
    Durch die Entscheidung der Schiedsstelle wird der Rechtsweg nicht ausgeschlossen.
    Durch die Aufrufung der Schiedsstelle ist die Verjährung für die Dauer des Verfahrens gehemmt.

  10. Erfüllungsort und Gerichtsstand

    Erfüllungsort für Lieferungen und Leistungen ist Verl.
    Gerichtsstand ist Gütersloh.

  11. Schlussabstimmungen

    Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bedingungen unwirksam werden, bleiben die übrigen Bedingungen hiervon unberührt. Eine unwirksame Bedingung wird durch beide Seiten durch eine neue wirksame ersetzt.

Stand Januar 2008